Linz fährt frei
Eine Kampagne der Linzer KPÖ

Schluss mit Kontrollen!

Start NewsViele Fahrgäste fahren ohne Fahrschein, weil ihnen die Öffis zu teuer sind. Nicht wenige von ihnen werden Opfer der Securitas-Kontrollen. „Schwarzfahren“ wird teilweise härter bestraft als ein Ladendiebstahl. Davon betroffen sind durchwegs Menschen mit geringem Einkommen. Zum erhöhten Fahrpreis kommt nicht selten eine Verwaltungsstrafe hinzu. Diese Strafen treffen arme Menschen besonders hart. Durch Mahnungen und Inkassoforderungen wird eine Schuldenspirale in Gang gesetzt. Eine ernste Armutsfalle!

Das Fahrscheinsystem auf öffentlichen Verkehrsmitteln ist auch teuer. Es fängt an mit den kostspieligen Automaten an den Haltestellen, geht über Druck und Vertrieb der Fahrscheine bis hin zu den Fahrgastkontrollen.

Die Eskalation ist im System der Kontrollen vorprogrammiert. Handgreiflichkeiten, Übergriffe oder unfreundliche Behandlung sind keine Seltenheit. Aber auch die Kontrollierenden selbst werden zu Opfern von Angriffen. Die Einführung der Freifahrt für alle ist deshalb auch eine zivilisatorische Errungenschaft.

Freifahrt ist ökologisch, weil gut für die Umwelt.
Freifahrt ist sozial, weil ein Angebot für alle.
Freifahrt ist machbar, wenn politisch gewollt.

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Freifahrt

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